Dienstag, 6. Januar 2015

Weltbestes Wiener Saftgulasch

Es gibt Tage, da könnte man mir einen Veggie-Wrap an den Bauch binden und ich würde in nicht anfassen. Meistens sind das auch die Tage, an denen ich mehr schlecht als recht aus dem Bett komme und erst mal 1-2 Aspirin frühstücke.
Mit anderen Worten, wenn ich verkatert bin, oder wie Mr. Kanada zu sagen pflegt, when you`re feelin`like a sack of smashed ***holes, dann brauche ich Fleisch!
Und zwar in Form eines herzhaften, wärmenden Eintopfs. Oder einfach ein richtig leckeres Gulasch!
Im Laufe meiner nun *räuser* fast sechsjährigen Studenten-Laufbahn habe ich mich also durch so manches Gulasch-Rezepte gekocht.
Neulich, habe ich aber eine neue Variante entdeckt, die mich so dermaßen überzeugt hat, dass ich sie euch heute unbedingt ans Herz legen möchte!
Für diese sogenannte Wiener Variante werden nicht weniger als 800 g Zwiebeln angeschwitzt und püriert, was der Soße eine wunderbare Sämigkeit und diesen besonderen, herzhaften und leicht süßen Geschmack geben soll, der das Wiener Saftgulasch ausmacht.


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Darüber hinaus wird das Fleisch hier nicht erst angebraten, sondern wird roh in die pürierte Zwiebelmasse gegeben und mit etwas Fond aufgegossen. Sobald der Fleischsaft austritt verbindet er sich mit dem Zwiebelmus und den Gewürzen zu einer absolut himmlischen Soße.
An Gewürzen gibt man lediglich etwas Kümmel, Majoran und natürlich reichlich Paprikapulver hinzu und lässt das Ganze ein paar Stunden in Ruhe köcheln.

Wiener Saftgulasch


Und wirklich, das hier ist ganz großes Gulasch Kino! Das Fleisch butterzart und die Aromen absolut harmonisch. Nichts sticht hervor und es wirkt fast, als gingen alle Aromen eine liebevolle Umarmung ein.
Ich hätte den ganzen Topf alleine essen können!
Gulasch - magic all the wayyy!


Für das Saftgulasch braucht ihr: 

2 El Butterschmalz
1 kg Rindergulasch 
2 El Tomatenmark
2 -3 Knoblauchzehen
800 g Zwiebel 
1 Schuss Rotwein
1 El milder Essig
1 El Majoran
1 1/2 Tl Kümmel 
2 El Paprika rosenscharf
2 El Paprika edelsüß
etwas Rinderbrühe 

Zwiebel und Knoblauch grob hacken und im Butterschmalz ca 10 Minuten dünsten.
Die gerösteten Zwiebel nun im Topf fein pürieren. Das Tomatenmark zugeben und kürz mitrösten und dann mit Wein ablöschen. Nun die Gewürze und Essig hinzugeben und etwas Brühe dazugießen.
Das Ganze 1/2 Stunde köcheln lassen, damit sich das Paprika-Aroma voll entfalten kann.
Dann geben wie das Fleisch dazu und gießen evtl etwas Brühe dazu.
Das Fleisch soll wirklich nur gerade so mit Flüssigkeit bedeckt sein und sollte noch zu sehen sein.
Das Gulasch lassen wir dann 2-3 Stunden auf niedriger Hitze vor sich hinköcheln, bis sich eine dicke Soße bildet und das Fleisch schön zart ist.

Bon apetit, ihr Lieben!

Eure Kiki 




Kommentare:

  1. Liebe Kiki,

    das hört sich Oberhammer lecker an!! Gulasch ist total mein Ding und muss ich auch unbedingt mal wieder machen. In der Art mit den vielen Zwiebeln kannte ich das noch gar nicht, aber ich finde die Zutaten hören sich sehr harmonisch an. Habe ich mir gleich mal abgespeichert :).

    Liebe Grüße,
    Nadine

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  2. Wooooahhh... Kiki!!!
    Das klingt omnomnös ♡
    So ganz ohne Anbraten habe ich mein Gulasch noch nie gemacht, das muss ich unbedingt einmal testen.
    Dank dir für das tolle Rezept.
    Liebste Grüße
    Janke

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  3. Liebe Kiki,

    als Wienerin bin ich natürlich mit dem Gulasch groß geworden....
    Und jedem, dem ich sage, dass die Zwiebel-Fleisch-Menge 1:1 beträgt, bekommt erstmal ganz große Augen! Aber ich finde, dass man ja nie zu viel davon verwenden kann!
    Gulasch for the win! Das ist wahrlich ein gutes Mittel gegen Kater! Am liebsten esse ich Semmelknödel dazu...

    LG
    Viktoria

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  4. Hahaha, ach Kiki - die Fleischeslust der Studentenzeit, ich musste gerade sehr lachen und fühle mich ein ganz klein wenig an mich selbst erinnert ;) Ab und an braucht man als Student einfach etwas richtig Deftiges und da kommt dein Gulasch gerade Recht. Wie gut, dass die Zwiebeln nur grob gehackt werden müssen - 800 g Zwiebeln fein zu würfeln macht mit Sicherheit nur wenig Freude haha
    Ganz liebe Grüße zu dir, Mia

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